Hier stehen meine persönlichen Gedanken und Ideen zu Vorgängen und Geschehnissen in unserer Stadt

(Bemerkung: Diese Meinung kann sich durchaus nicht mit der Meinung des Gesamt-Stadtrates decken. Sollte der Gesamt-Stadtrat eine anderslautende Lösung bestimmen, werde ich als Kollegialmitglied danach selbstverständlich nur dessen Meinung vertreten)

Persönliche Ziele

Bauboom in Kreuzlingen (--> immer noch aktuell!!!)

Von verschiedener Seite höre ich, dass jetzt genug gebaut worden ist und die Stadt keine weiteren Bauten mehr verträgt. Diese Haltung ist für mich durchaus nachvollziehbar. Vor allem ältere Einwohner haben Mühe mit den grossen Veränderungen der letzten Jahre. Es wurden hunderte von Wohnungen gebaut. Kreuzlingen wird mit grösseren Wohnbauten gefüllt. Die kleinen lauschigen Einfamilienhäuser-Quartiere werden teilweise ersetzt durch Wohnblöcke. Die letzten grösseren freien Wiesen in der Stadt werden überbaut. Die Bevölkerung wächst überdurchschnittlich.
Zur Zeit kommen vor allem Deutsche. Diese sind nicht überall gern gesehen, haben sie doch das Image, ein wenig hochnäsig und besserwissend zu sein. Zudem verteuern sie das Wohnen enorm (allerdings habe ich deswegen noch niemanden klagen gehört, der seine Wohnung oder sein Haus für viel Geld an Deutsche verkauft hat).

Muss man dagegen etwas unternehmen? Kann man das überhaupt?

Meiner Meinung nach nicht. Weder muss man, noch kann man. Ich wundere mich sogar, dass nicht noch mehr kommen! Wir haben hier so viele Vorteile: schönes Wohnen zu einigermassen erträglichen Preisen. Eine komplette Infrastruktur wie eine Grossstadt (Kreuzlingen gehört - zusammen mit Konstanz - zu den 10 grössten Schweizer Städten). Der Bodensee liegt vor der Haustüre. Viele Leute machen hier Ferien und wir wohnen hier! Also dürfen wir uns doch nicht wundern, dass auch andere Menschen dieses Ziel erreichen wollen. Zudem finde ich es absolut richtig, dass wenn es schon notwendig ist, in den Städten Wohnungen entstehen und die Menschen nicht in Massen aufs Land ziehen. Das würde zu einer grausamen Zersiedelung führen.
Jeder Einzelne will zudem immer mehr Wohnraum für sich, auch das heizt die Bauerei an. Oder sollten wir gesetzlich vorschreiben, wieviel Wohnraum ein Mensch maximal beanspruchen darf? Das würde heissen, alle Paare oder sogar Einzelpersonen, die ein Haus oder eine grosse Wohnung bewohnen, müssten ausziehen und Familien mit vielen Personen Platz machen. Das wird ja wohl keiner in unserem Land ernsthaft anstreben!
Genausowenig können wir das Rad der Zeit zurückdrehen und unser Land abschotten (ich habe zwar gelesen, dass in unseren Zeughäusern genügend Stacheldraht eingelagert war, um die ganze Schweiz drei Mal einzuzäunen!). So wie wir heute selbstverständlich uns auf der ganzen Welt bewegen, so selbstverständlich ist es auch, dass aus anderen Ländern Leute zu uns kommen. Die Welt ist eindeutig näher gekommen. Die Distanzen sind nicht mehr unüberwindbar und Informationen sind praktisch gleichzeitig auf dem gesamten Erdball erhältlich.

So gesehen, ist es doch wirklich nicht verwunderlich, dass unsere Stadt wächst. Hingegen bin ich der Meinung, dass wir der Qualität immer mehr Bedeutung geben müssen. Gerade im Bereich Bauen darf man nicht ausser Acht lassen, dass hier Werke entstehen, die Jahrzehnte, wenn nicht sogar Jahrhunderte überdauern. Deshalb werde ich versuchen, da den Hebel anzusetzen  nicht zuletzt auch, weil ich ja selbst hier wohne und weiterhin grosses Interesse daran habe, dass es hier auch lebenswert bleibt.
 


Xentrum Kreuzlingen

Vier Projekte bilden das
gesamte “Xentrumâ€
Xentrum Logo_X_RGB

Xentrum Uebersicht

Nur ein Bild von vielen zum Thema: “brauchen wir überhaupt ein neues Stadthaus?â€

Unser “WELCOM DESK†(Anmelde-Schalter)- so werden die Besucher der Stadt Kreuzlingen empfangen
(ich finde das etwas peinlich!)

Stadthaus alt Schalter
BuiltWithNOF

Michael Dörflinger